WISSENSWERTES


Hier biete ich Ihnen laufend neue Informationen über ein GESUNDES Hundeleben, ein GESUNDES HundeTRAINING und eine GESUNDE Mensch-Hund-BEZIEHUNG damit 

  • Ihr Hund PHYSISCH und PSYCHISCH GESUND bleibt,
  • Sie in der Arbeit mit Ihrem Hund laufend Fortschritte machen,
  • Freude für Mensch UND Hund entsteht,
  • körperliche Schäden und Folgeschäden im Alter vermieden werden,

und das alles, unter den strengen Kriterien der ÖGTT und im Sinne eines art- und rassegerechten Tier- und Beweglichkeitstrainings. 


Ihr Vierbeiner wird Ihnen lebenslänglich dafür dankbar sein. 


Der Hund im Alltag

(31.05.2019)

Trainieren ist „Lernen“, und Lernen funktioniert durch oftmalige Wiederholung bis sich im Gehirn stabile Vernetzungen gebildet haben. Es ist nun egal ob wir Menschen Vokabeln lernen, oder der Hund ein gewünschtes Verhalten nach einem Kommando.

 

Wir dürfen aber nicht vergessen, dass dieses Lernen meist in einem bestimmten „Lernumfeld“ erfolgt. Im Fall des Hundetrainings ist dies meist auf einem Hundetrainingsplatz. Unser Hund lernt nicht nur die Kommandos und das von ihm erwünschte Verhalten, sondern er lernt auch, dass dies eben im Umfeld des Hundeplatzes durchgeführt wird. Es beginnt hier die Assoziation der Übungen mit dem Trainingsplatz.

 

Nach einem häufigen Wiederholen funktioniert das dort dann auch fehlerfrei. Was der Hund allerdings vor allem am Anfang nur schwer verbinden kann ist das Befolgen der Kommandos im Alltag. .... WEITERLESEN



"Es zwickt und zwackt ... oder ... "Was ein passendes Brustgeschirr auszeichnet"

(11.05.2019)

SO BITTE NICHT!!!

SO SOLL EIN BRUSTGESCHIRR SITZEN

5 Punkte für das perfekt sitzende Brustgeschirr:

  1. Das Y des Geschirrs sollte auf dem Brustbein sitzen (1) damit Schultern und Kehlkopf frei sind. 
  2. zwischen Brustgurt und Brust sollten 2 aufgestellte Finger passen (2)
  3. Der Abstand zu den Vorderbeinen muss groß genug sein um die Bewegungs-freiheit nicht einzuschränken (Faustregel: ca. 3-4 Finger breit) (3)
  4. bei Zug auf das Geschirr sollte der Brustgurt noch VOR dem letzten Rippenbogen liegen (4)
  5. der Ring zum Einhängen des Karabiners der Leine sollte mit einer Lasche unterlegt sein damit der Karabiner bei Bewegung nicht permanent auf die Dornfortsätze der Wirbelkörper schlägt. 

Das passende Equipment trägt entscheidend zum Wohlbefinden Ihres Hundes bei. So kann ein falsch sitzendes, zu kleines oder zu enges Brustgeschirr zu massiven Verspannungen im Nacken-, Schulter- und Rückenbereich, Problemen des Bewegungsapparates bis hin zu Lahmheit führen. 

Das ideale Brustgeschirr soll aus einem weichen, leichten und waschbaren Material gemacht sein. Das Material sollte fest vernäht sein, an keiner Stelle einschneiden oder scheuern, und alle Ecken, Kanten und Grate sowie Metallringe und Verschlüsse sollten mit einer Polsterung unterlegt sein. Mehrere Verstellmöglichkeiten ermöglichen eine perfekte Anpassung an den Körperbau, und Schnallen um das Geschirr auf beiden Seiten zu öffnen, erleichtern das Anziehen - dies ist besonders bei älteren oder ängstlichen Hunden von Vorteil. 

Mehr zum Thema "Brustgeschirr" können Sie unter anderem auch auf der Seite der "Fachstelle für tiergerechte Tierhaltung und Tierschutz" nachlesen:

http://www.tierschutzkonform.at/folders/



Es fängt ganz langsam an, aber dann … oder ... "Wie vermeide ich muskuläre Dysbalancen beim Hund"?

(15.10.2018)

Mit unseren Hunden trainieren wir teils nur ein wenig und oftmals auch zu wenig. Mit Leistungs-hunden hingegen trainieren wir oft viel und oft sehr einseitig.

 

Jeder Organismus reagiert mit Anpassungen an das Training. Training wirkt somit positiv auf  das Muskelwachstum, die Knochendichte, das Herz-Kreislaufsystem, die Durchblutung oder die Ansteuerung durch das Nervensystem. Arbeiten wir nun mit dem Hund, so wollen wir - vor allem im Leistungstraining - ein bestimmtes Verhalten und bestimmte Bewegungsabläufe auf Abruf trainieren. Diese Bewegungsformen werden sehr häufig und auch sehr intensiv trainiert.

Die Folge sind Anpassungsprozesse – vor allem der Muskulatur. Aber Achtung!

Jeder Muskel der eine Bewegung ausführt (der Agonist), hat natürlich auch einen Gegenspieler für die Gegenbewegung (den Antagonisten) und Hilfsmuskeln (die Synergisten).

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Warum braucht mein Hund neben der „Ausbildung“ auch „Bewegungstraining“

(08.10.2018)

Als PHYSIOTRAINERIN arbeite ich mit Tieren vor allem in den Bereichen:

  •  Kraft
  •  Ausdauer
  •  Beweglichkeit und
  •  Koordination.

Diese 4 Bereiche sind generell notwendig, wenn ein Wildtier in der „Wildnis“ überleben will. Für die Jagd, für die Flucht, für die Verteidigung (Revier oder Nachwuchs) und für die Partnersuche sind diese Eigenschaften grundlegende Bedingung.

 

Ebenso wie wir Menschen, leben auch unsere Hunde heute in einer vom Menschen geprägten Umwelt, die so gut wie Nichts mehr mit der ursprünglichen, natürlichen Umwelt zu tun hat. Es hat sich - sowohl bei uns Menschen wie auch bei den Tieren - ein Lebensstil mit „Überfluss“ und „Bewegungsmangel“ eingestellt.

 

Auch wenn Sie denken, dass Ihr Hund genug Bewegung macht, weil Sie oft mit Ihrem Hund spazieren gehen, Sie ein bis zweimal die Woche am Hundeabrichteplatz sind – so ist das alles, verglichen mit dem Bewegungsbedürfnis und den Bewegungsmöglichkeiten der meisten unserer Hunde - nur ein Tropfen auf dem sprichwörtlich heißen Stein.

 

Die Ergebnisse dieses Lebensstils für uns und unsere Tiere sind nur all zu oft offensichtlich:

Wohlstandskrankheiten wie Übergewicht und Stoffwechselprobleme ... WEITERLESEN

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Hunde-AUSBILDUNG oder Hunde-TRAINING? ... Das ist hier die Frage

(26.09.2018)

Wer nennt sich nicht aller „HundeTRAINER“… und ... Wer hinterfragt denn schon, was Training oder was Ausbildung ist?

 

Heute will ich darauf etwas genauer eingehen und  klar trennen, was AUSBILDUNG und was TRAINING im eigentlichen Sinne ist.

 

Wenn wir so landläufig von Hundetraining sprechen was meinen wir damit?

 

Der Hund soll etwas lernen. Wir wollen, dass unser Liebling wohlerzogen ist, dass er die ihm gegebenen Kommandos wie „Sitz“, „Platz“, „Fuß“, „Hier“ usw. kennt und darauf so reagiert, wie wir uns das vorstellen. Das bedeutet, der Hund erlernt, ein Kommando in eine Bewegungs-abfolge umzusetzen.

 

Hier spielen alle Gesetze und Ansätze der „Lerntheorie“ eine wichtige Rolle. Alles was wir über die Konditionierung wissen, wird hier ange-wendet. 

Genau das erwarten wir uns, wenn wir mit einem Hund in die „Hundeschule“ gehen. Das ist richtig und gut so. 

 

ABER ... Alles was wir in der "Hundeschule" machen ist „Hundeausbildung“ und „Hundeerziehung“ … hat aber mit TRAINING NICHTS zu tun ... WEITERLESEN