WEIHNACHTEN - DIE ZEIT DER LIEBE

WUFF und HALLO - ich bin NIMOEH – kurz Nimih genannt - ein Airedale Terrier Mädchen.

Einem Hund ein neues zu Hause geben, verändert nicht die ganze Welt

aber die ganze Welt verändert sich dafür für den einen Hund! Dieses Sprichwort habe ich nie wirklich verstanden ... bis ... ja bis ich Frauchen zugehört habe, wie sie meinem Herrchen zwei Geschichten erzählt hat, die sich heuer bei  WIITT zugetragen haben. 

Und ... da Weihnachten die Zeit der Liebe ist, erzähl ich die Geschichten Euch weiter. Zwei Geschichten in denen sich eine ganze Welt wunderschön für einen Hund verändert hat. In beiden Fällen durfte mein Frauchen tatkräftig mithelfen.

 

Die erste Geschichte handelt von TIMMY - einem 10-jährigen Dackelmischling.

Anfang dieses Jahres sprach ein Herr mein Frauchen an, dass er jetzt in der Pension sei, er nun Zeit hätte, eine neue Aufgabe sucht, ein Beschäftigung braucht, und sich auch etwas Abwechslung und lehrreiches für seine Enkelkinder wünscht … kurzum -  er sucht einen passenden Hund.

Lange haben sie gesprochen - der Herr und mein Frauchen - sich über dies und das unterhalten, viele Fragen hat mein Frauchen gestellt und gemeinsam sind sie dann einen Entschluss gekommen ... es sollte ein älterer, schon erfahrener Hund sein. Denn er ist Hundeanfänger, nicht zu groß soll er sein, nicht zu stürmisch - wegen der kleinen Enkelkinder - und ... dann war da auch noch eine Allergie seiner Frau. Frauchen hat sich dann in den umliegenden Tierheimen umgeschaut und ... schon bald wurden sie fündig – es war der Timmy. Ein über 10 Jahre alter Dackelmischling mit einem traurigen Schicksal. Sein Herrchen ist verstorben und niemand von den Hinterbliebenen hat sich bereiterklärt den alten Hund zu übernehmen.  So landete Timmy - traurig und völlig aus seinem bisherigen Leben gerissen - im Tierheim. Man muss sich nur vorstellen, was das für den armen Kerl bedeutete. Kein Heim mehr, keine bekannten Menschen mehr, kein geliebtes Herrchen mehr … ein wirklich trauriges Schicksal.

Tja, und dann kam unser Neo-Pensionist und es war Liebe auf den ersten Blick. „Wir haben Timmy im Tierheim besucht, und ihn gleich mitgenommen“ , rief er mein Frauchen an. Nur - wie soll ich das jetzt weitergehen. Welches Hundebett ist das Richtige, Halsband oder Brustgeschirr, wie soll der alte Timmy gefüttert werden, wie gewöhne ich ihn an die neue Umwelt und vieles mehr. Timmy hat sich gleich in seinem neuen zu Hause wohlgefühlt, und ich denke er hat das gleich vom Anfang an verstanden – das war Glücklichsein vom ersten Augenblick an. Alle waren selig, die Allergie von seinem neuen Frauchen hat auch still gehalten. Timmy hatte wieder ein zu Hause und es begann für alle eine glückliche Zeit.

Leider haben aber alle nicht gewusst, dass Timmy schon ein krankes Herz hatte. Er konnte sein neues Glück leider nur ein halbes Jahr genießen, bevor er über die Regenbogenbrücke gegangen ist - aber dieses halbe Jahr war eine glückliche, herrliche Zeit für ihn und wenn er heute runter schaut vom Hundehimmel, dann wedelt er ganz sicherlich freudig mit seinem Dackelschwanz.      

Die 2. Geschichte handelt von JULIE - einem 1 1/2-jährigen Airedale Terrier Mädchen

     Dieses arme Mädel hatte leider ein psychisch schwer krankes Frauchen. Die Julie lebte im dritten Stock eines Hauses und sein Frauchen ist fast so gut wie gar nicht mir ihr aus der Wohnung gegangen. Leider hat sie die Julie auch sehr vernachlässigt, ihr ganz wenig zu fressen und zu trinken gegeben. Julie war ganz jung und schon mit ihrer Kraft am Ende. Ihr letzter Ausweg war es zu jaulen und zu winseln. Gott sei Dank so ausdauernd und laut, dass die Nachbarn darauf aufmerksam wurden und … vielen, vielen Dank dafür … den Tierschutz alarmierten. Der Tierschutz hat daraufhin einen Aufruf gestartet und nach einer lieben Familie für die kleine Maus gesucht. Mein Frauchen hat den Aufruf gelesen und auch sofort an alle Kunden und Kundinnen weitergeleitet mit der Bitte, bei der Suche mitzuhelfen. Und tatsächlich - es meldete sich eine ganz liebe Familie ganz in unserer Nähe. Die Familie hatte schon immer Airedales und musste sich im Frühjahr erst von ihrer alten Hündin verabschieden Da kam der Aufruf für Julie genau richtig. Es hat nicht lange gedauert … schon eine Woche später durfte das kleine erbärmlich abgemagerte Ding bei ihrer neuen Familie einziehen. Es war gar nicht einfach am Anfang – es gab einige kleine Verhaltensprobleme, die Ernährung musste umgestellt werden und Julie musste erst lernen, dass es das Menschen gibt, die voll und ganz für sie da sind, sich um sie kümmern und hätscheln und verwöhnen. Nun - heute 4 Monate später -  springt sie lustig, glücklich und zufrieden in ihrem neuen eigenen Garten herum.

     Ihr neues Frauchen und Julie haben sich toll aneinander gewöhnt und einem langen glücklichen Leben steht nichts mehr im Wege.

 

Ja so etwas sind wirklich glückliche Momente, in dem sich die ganze Welt für einen Hund veränderte.

Ihr Menschen könnt als einzelne eben nicht die ganze Welt verändern, aber wenn ihr nur einen von uns was Gutes tut, dann könnt ihr unsere ganze Welt verändern  - bitte denkt besonders jetzt in der besinnlichen Weihnachtszeit daran.

 

Ich möchte Euch allen meine lieben Leserinnen und Leser, Freunde und Bekannte … und auch ganz besonders allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Tierschutzes, der Tierrettung, der Tierheime einfach allen, die Gutes für uns tun, eine besinnliche, etwas ruhigere und stressfreie Zeit wünschen.

 

Eure besinnlich gestimmte, glückliche Nimih